Supply Chain Management und die Entwicklung des E-Commerce

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Aug, 2015
Die Supply Chain: der „kritische Punkt“ des E-Commerce

In boomenden Branchen müssen Unternehmen, die langfristig Erfolg haben wollen, alles daransetzen, ihre Strategie regelmäßig weiterzuentwickeln, um sich den Verhaltensänderungen ihrer Kunden anzupassen. Seit mehreren Jahren verzeichnet der Internethandel beachtliche Zuwächse (+11 % im Jahr 2014 im Vergleich zu 2013). Auf dem Markt für elektronischen Handel geben die Franzosen 57 Milliarden Euro aus, womit Frankreich in Europa Rang 3 belegt. Infolge der boomenden Internetverkäufe stehen die auf diesem Markt tätigen Unternehmen heute vor einer doppelten Herausforderung. Der eine Hauptpunkt ist die Steigerung der Servicequalität, denn die Onlinekunden werden immer anspruchsvoller. Der andere wichtige Aspekt ist der Einsatz einer effizienten Logistiklösung, was die Lager- und Beschaffungsverwaltung sowie die Versand- und Retourenabwicklung umfasst.

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Die Auswirkungen der Entwicklung des E-Commerce auf die Logistikkette

Multichannel, Crosschannel, Omnichannel… Immer häufiger ist von diesen Konzepten die Rede. Sie beziehen sich auf die Vervielfachung der Vertriebskanäle und deren Zusammenspiel. Zahlreiche Pure Player beschränken sich daher nicht mehr darauf, Online-Bestellungen aufzunehmen und diese direkt an den Kunden zu senden. Der Kunde kann die Ware ebenso gut im Laden wie Online kaufen und möchte sein Paket möglicherweise an einer Paketstation abholen oder es direkt nach Hause geliefert bekommen. Dies erfordert eine tief greifende Neuorganisation der gesamten Logistikkette und wird als SCM Planning bezeichnet.

 

Die Lagerverwaltung oder der Balanceakt zwischen kurzen Reaktionszeiten und Rentabilität

Um möglichst hohe Margen zu erzielen, sind zahlreiche E-Commerce-Unternehmen bestrebt, ihre Lagerbestände zu reduzieren und dabei gleichzeitig ausgezeichnete Reaktionszeiten und attraktive Lieferfristen beizubehalten, wobei die letzte Kennzahl ganz offensichtlich zu den strategischen Logistik-KPI zählt. Je größer die Menge der Verkäufe, desto heikler ist die Lagerverwaltung. Onlinekäufe können rund um die Uhr und an jedem beliebigen Ort getätigt werden, wodurch sich die Zahl der Bestellungen beträchtlich erhöht. Doch mit dem Einsatz perfekt eingestellter APS-Systeme für die Logistik können diese Ziele erreicht werden. Diese Tools ergänzen die klassischen ERP-Systeme, ermöglichen eine realitätsnähere Planung der Geschäftstätigkeit und bieten zusätzliche Flexibilität, woran es den starren ERP-Softwarepaketen bislang mangelte.

Die Versandabwicklung

Onlinekunden haben ein anderes Einkaufsverhalten, möchten die Lieferung so schnell wie möglich erhalten… und zwar am Ort ihrer Wahl! Jüngste Studien haben nämlich gezeigt, dass sich 58 % der französischen Onlinekunden für eine Paketstation als Zustellort entscheiden. Daher ist es unerlässlich, sich mit einer speziellen Transport Management System-Lösung auszustatten, um von einem Logistik-Cockpit zu profitieren, das die Komplexität von Transportcontrolling und -management klar und einfach darstellen kann. Denn wenn im traditionellen Vertrieb der Kunde zur Ware kommt, so nehmen die Entfernungen mit dem Internethandel zu, denn hier kommt das Produkt zum Verbraucher, was eine Umkehr des physischen Warenflusses in der nachgelagerten Logistik erzeugt.

Warehouse Management Systems, für ein leistungsfähiges Warenlager

Im Zentrum der Geschäftstätigkeit von E-Commerce-Unternehmen steht ganz klar das Warenlager, das eine lückenlose Organisation erfordert, um die neuen Herausforderungen zu meistern, vor die der Onlineverkauf die Onlinehändler stellt. Im Online-Shop gefragte Produkte zu attraktiven Preisen anzubieten, reicht nicht aus. Um sich langfristig zu behaupten, bedarf es eines perfekten Managements der verschiedenen Flüsse rund um Beschaffung, Lagerung, Zusammenstellung der Sendungen und deren Versand. Es geht um die Reaktionszeiten des Unternehmens gegenüber seinen Kunden und in diesem Bereich haben ungefähre Schätzungen rasch verheerende Folgen für das Markenimage eines Online-Shops. Immer ausgeklügeltere und perfektere WMS erlauben die Zuordnung, Zusammenfassung und Organisation der Bestellungen, um die Produktivität und Rentabilität angesichts der Zunahme der Onlineverkäufe zu optimieren.

Wie sieht das Supply Chain Management von morgen aus?

Die meisten Experten sind der Ansicht, dass der englischsprachige Raum das Vorbild liefert, der Frankreich eine Nasenlänge voraus ist. Neben der Notwendigkeit, in den Prozessen Fragen der Nachhaltigkeit (Green Supply Chain) zu berücksichtigen, geht es in Zukunft vorrangig um die Fähigkeit, Informationen oder Big Data zu verarbeiten und den verschiedenen Beteiligten – Lieferanten, Verbrauchern und Logistikunternehmen – den effizienten Zugriff darauf zu ermöglichen.

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